Unsere Grundsätze und AnBAUWEISE

  • Biologisch-dynamische Ausrichtung
  • Weite Fruchtfolge
  • Samenfeste Sortenvielfalt
  • Eigenes Saatgut & eigene Jungpflanzenanzucht
  • Organische Düngung & Pflanzenschutz
  • Qualität durch Handarbeit
  • Frische durch kurze Wege
  • Bedarfsorientierung
  • Ressourcenschonend durch Transport mit E-Fahrrad
  • Transparent, erlebbar, öffentlich, solidarisch 
  • Aufbau eines stabilen Ökosystems unter Berücksichtigung nutzbringender Beziehungen

"Die Lebensmittel verlieren ihren Preis und erhalten so ihren Wert zurück "

Wolfgang Stränz, Buschberghof


Bio-Dynamisch?

Im Jahr 1924 begrüdete Rudolf Steiner mit seinem "Landwirtschaftlichen Kurs" die biologisch dynamische Landwirtschaf. Der Leitgedanke ist dabei,  einen sog. "Hoforganismus" zu schaffen. Der Organismus wird als ein geschlossenes, individuelles Ganzes angesehen, ähnlich den Biozönosen (den Lebensgemeinschaften) in der Natur. Grundlage für einen intakten Hoforganismus ist eine möglichst große Diversität, zu der: Gartenbau, Ackerbau, Viehhaltung, Obstbau, Bienenhaltung und Wald- und Heckenwirtschaft zählen. Diese verschiedenen Bereiche werden  in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht und sorgen so für Bodenfruchtbarkeit, Ertragssicherheit, Tiergesundheit und Nahrungsqualität.  

 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erzeugung des hofeigenen Düngers, der Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit, durch weite Fruchtfolgen sowie der Humusbildung durch Gründüngung mit hohem Leguminosenanteil. Der tierische Dünger, besonders der Rinderdung bewirkt vorallem eine arttypische Pflanzenentwicklung fördert den Tiefentrieb der Wurzeln und die Feinbewurzelung. Die biologische dynamischen Präparate, die in feinstofflicher und homöopathischer Dosierung angwendet werden, sorgen für eine deutlich höhere Bodenaktivität, bessere Lagerfähigkeit des Gemüses, wirken belebend und gesundend und sorgen somit für eine bessere Futter- und Nahrungsmittelqualität für Mensch und Tier. 

Permakultur?

Auf unserem Gärtnerhof Wanderup planen wir außerdem aktuell die Anlegung einer Permakulturfläche. Dort soll eine Landwirtschaft etabliert werden, deren Fokus auf den Aufbau eines Baumbestandes liegt. Dieser soll auch der nächsten Generation ein vielfältiges Angebot beispielsweise an Nüssen und Früchten hinterlassen. Dabei wird eine generationsübergreifende Gerechtigkeit geschaffen, die heutztage weitestgehend fehlt. Auf der für die Permakultur vorgesehenden Fläche (ca. 1/3 der Gesamtfläche) soll eine Vielfalt an Arten, Sorten und Biotopen geschaffen werden. Die dortigen mehrjährigen Kulturen und Bäume (Nuss- und Obstbäume) bilden ein Netzwerk nutzbringender Beziehungen und konstanten Ertrag mit einem weitgehend geringen  anthropogenen Einfluss auf das entstehende Ökosystem. 

 

BIO-INTENSIV Methode?